Pfarrer Pithan zu Mühlheim
Nachdem der Plan geschmiedet, und die Lage ausbaldowert, brechen wir von Düsseldorf gemeinsam gen Mülheim an der Ruhr entgegen.
Dort angekommen nahmen wir den Balken einer Schleuse als Rennbaum mit, und wollten so die Tür aufbrechen.Doch wie wir das Haus des Pithahn erreichten und zu Werke gingen, mußten wir feststellen, dass die Tür dem Rennbaum Stand hielt. Der Hausherr bemerkte uns,
zielte aus seinem Kammerfenster. Wir erschraken derart, daß uns der Rennbaum aus den Händen fiel. Fetzer hatte unterwegs eine Winde gefunden, die er nun mit dem Rennbaum verband, und erneut auf die Tür anlegte-es entstand ein Loch. Fetzer schlupfte als erster durch, dann wir.Das Personal im Vorhaus konnten wir schnell überwältigen und knebeln. Der alte Pithahn versuchte sich vergebens in dem Schlafzimmer zu verschanzen. Als wir diese Tür aufbrachen konnte er durch die Hintertüre des Zimmers in den Garten fliehen. Dort hier wartetetn bereits Kameraden. Während er versuchte, das Garten tor zu öffnen briet ihm einer den Pistolenlauf über den Kopf. Bewusstlos sank er zu Boden, jetzt hatten wir ein leichtes ihn zu knebeln. Einer rief "Du musst sterben- Du musst sterben"
Aber Pithahn ist sowieso ergeben. Bereitwillig gab er an wo er Erspartes und Silberwerk versteckte. Gelassen nimmt er ihn, wie wir alles an uns nehmen.
Unterdessen hatten die Sturmglocken bereits zu läuten angefangen, und plötzlich erspähte ich einen Trupp tapfere Bürger auf das Haus zukommen, dem Pithahn zu Hilfe kommend.
Es war wohl auch sein Bruder, Wilhelm Pithahn dabei, einer erkannte ihn.
Wir mussten also eilig fliehen. Sehr eilig.
Nachspiel
Auf dem Weg nach Warden, französische Kavallerie verfolgte uns, blieb Hauptmann Bosbeck plötzlich stehen. Er vermisste Overtüsch-- und die Beute. Bosbeck fragte, wer denn den Beutesack getragen hätte.Das wußte ich wohl, es war Wolf von Mersen.
Bosbeck ließ ihn vortreten, und erkundigte sich wo der Sack sei.
Unglaublich: Er hatte den Sack mit all dem Raubgut auf der Flucht fallen lassen.
Bosbeck erboste, befahl aber steckum zurück gen Mülheim zu ziehen, Overtüsch zu suchen und wenn möglich den Sack zu finden. . Wir kapern ein Kohlenschiff, um auf der Ruhr unseren Verfolgern überlegen zu sein. Dann, in dem Waldstück vor Mülheim angekommen finden wir Overtüsch und die anderen. Erneute Frage des Chefs nach dem Geld- es entsteht ein Wortgefecht, ein Streit, das Geld ist weg. Schließlich echauffieren wir uns der art , dass e zu einer Prügelei im Wald kommt, es wird sogar geschossen.
Dann geht es nach Düsseldorf zurück, müde und abgekämpft.
(Becker, S.66-75)
Dort angekommen nahmen wir den Balken einer Schleuse als Rennbaum mit, und wollten so die Tür aufbrechen.Doch wie wir das Haus des Pithahn erreichten und zu Werke gingen, mußten wir feststellen, dass die Tür dem Rennbaum Stand hielt. Der Hausherr bemerkte uns,
zielte aus seinem Kammerfenster. Wir erschraken derart, daß uns der Rennbaum aus den Händen fiel. Fetzer hatte unterwegs eine Winde gefunden, die er nun mit dem Rennbaum verband, und erneut auf die Tür anlegte-es entstand ein Loch. Fetzer schlupfte als erster durch, dann wir.Das Personal im Vorhaus konnten wir schnell überwältigen und knebeln. Der alte Pithahn versuchte sich vergebens in dem Schlafzimmer zu verschanzen. Als wir diese Tür aufbrachen konnte er durch die Hintertüre des Zimmers in den Garten fliehen. Dort hier wartetetn bereits Kameraden. Während er versuchte, das Garten tor zu öffnen briet ihm einer den Pistolenlauf über den Kopf. Bewusstlos sank er zu Boden, jetzt hatten wir ein leichtes ihn zu knebeln. Einer rief "Du musst sterben- Du musst sterben"
Aber Pithahn ist sowieso ergeben. Bereitwillig gab er an wo er Erspartes und Silberwerk versteckte. Gelassen nimmt er ihn, wie wir alles an uns nehmen.
Unterdessen hatten die Sturmglocken bereits zu läuten angefangen, und plötzlich erspähte ich einen Trupp tapfere Bürger auf das Haus zukommen, dem Pithahn zu Hilfe kommend.
Es war wohl auch sein Bruder, Wilhelm Pithahn dabei, einer erkannte ihn.
Wir mussten also eilig fliehen. Sehr eilig.
Nachspiel
Auf dem Weg nach Warden, französische Kavallerie verfolgte uns, blieb Hauptmann Bosbeck plötzlich stehen. Er vermisste Overtüsch-- und die Beute. Bosbeck fragte, wer denn den Beutesack getragen hätte.Das wußte ich wohl, es war Wolf von Mersen.
Bosbeck ließ ihn vortreten, und erkundigte sich wo der Sack sei.
Unglaublich: Er hatte den Sack mit all dem Raubgut auf der Flucht fallen lassen.
Bosbeck erboste, befahl aber steckum zurück gen Mülheim zu ziehen, Overtüsch zu suchen und wenn möglich den Sack zu finden. . Wir kapern ein Kohlenschiff, um auf der Ruhr unseren Verfolgern überlegen zu sein. Dann, in dem Waldstück vor Mülheim angekommen finden wir Overtüsch und die anderen. Erneute Frage des Chefs nach dem Geld- es entsteht ein Wortgefecht, ein Streit, das Geld ist weg. Schließlich echauffieren wir uns der art , dass e zu einer Prügelei im Wald kommt, es wird sogar geschossen.
Dann geht es nach Düsseldorf zurück, müde und abgekämpft.
(Becker, S.66-75)
AndreasdurchdenWaldXXX - Donnerstag, 20. April 1797, 5:34 AM
- Rubrik: Carl Heckmann


