Eschweiler II - der Wirt Franzen
Meine Existenz ist dahin! Noch vor wenigen Tagen hatte ich eine gutgehende Wirtschaft, jetzt gehe ich am Bettelstab.
Bislang nur von Räuberbanden gehört wurden meine arme Frau und ich nun selbst Opfer dieses brutalen Überfalls.
Als ich auf meinem eigenen Küchentisch lag, und die Unholde an mir mit Kräften zogen, wurden sie abgelenkt.Unser Hausgast, der Chasseur(Jäger) kam vom oberen Geschoß des Hauses die Treppe hinunter. Gleichzeitig hatte einer der Bande wohl das Geldversteck gefunden. Ein Tummult entstand, meine vier Folterknechte waren verwirrt, ließen mich los. Es gelang mir, die Treppe hoch zulaufen und mich auf den Speicher des Hauses zu retten. Durch die Dachluke konnte ich auf die Spitze des Daches klettern. Gerettet, doch ich war nicht fähig, um Hilfe zu rufen, der Schock saß mir in den Gliedern. So harrte ich aus, und mußte mit anhören was in meinem eigenen Haus geschah.Dann sah ich, den Abtransport meiner Habseligkeiten, mit einem Wagen, den die Verbrecher mitgebracht hatten.
Dann hörte ich Bürger aus dem Dorf rufen. Sie waren zu Hilfe geeilt, suchten mich, aber zu rufen war ich noch nicht in der Lage, der Schock saß tief. Da hatte ich die Idee, Dachpfannen zu nehmen, und sie herabzuwerfen, um auf mich aufmerksam zu machen. So wurde mein Schwager auf mich aufmerksam, der über den Speicher auch auf das Dach kam, mich zu retten.
(Becker, S.100/101)
Bislang nur von Räuberbanden gehört wurden meine arme Frau und ich nun selbst Opfer dieses brutalen Überfalls.
Als ich auf meinem eigenen Küchentisch lag, und die Unholde an mir mit Kräften zogen, wurden sie abgelenkt.Unser Hausgast, der Chasseur(Jäger) kam vom oberen Geschoß des Hauses die Treppe hinunter. Gleichzeitig hatte einer der Bande wohl das Geldversteck gefunden. Ein Tummult entstand, meine vier Folterknechte waren verwirrt, ließen mich los. Es gelang mir, die Treppe hoch zulaufen und mich auf den Speicher des Hauses zu retten. Durch die Dachluke konnte ich auf die Spitze des Daches klettern. Gerettet, doch ich war nicht fähig, um Hilfe zu rufen, der Schock saß mir in den Gliedern. So harrte ich aus, und mußte mit anhören was in meinem eigenen Haus geschah.Dann sah ich, den Abtransport meiner Habseligkeiten, mit einem Wagen, den die Verbrecher mitgebracht hatten.
Dann hörte ich Bürger aus dem Dorf rufen. Sie waren zu Hilfe geeilt, suchten mich, aber zu rufen war ich noch nicht in der Lage, der Schock saß tief. Da hatte ich die Idee, Dachpfannen zu nehmen, und sie herabzuwerfen, um auf mich aufmerksam zu machen. So wurde mein Schwager auf mich aufmerksam, der über den Speicher auch auf das Dach kam, mich zu retten.
(Becker, S.100/101)
AndreasdurchdenWaldXXX - Freitag, 29. Dezember 1797, 2:59 AM
- Rubrik: Zeugenaussagen


