Verhaftung Erkelenz- Damian Hessel
Jetzt sitz ich also auch wieder fest, nach dem Überfall zu Breyell. Dabei hatte ich so einen guten Pass dabei, Anton Schucht heiße ich datin und komme aus Mersen. Ach hätte ich doch ein besseres Versteck für die Sackpistole gehabt.
Nicht genug der Verwicklungen, die wir uns vor Gericht leisteten: Gestern kamen die Judn Kaufmann, Simon Raphel und Hirsch Spinnas nach Erkelenz. Sie verstrickten sich ebenfalls in Lügen. Sie sagten, sie seien Bedienstete des französischen Militärs und seien auf der Suche nach drei Kameraden, uns, die durch Erkelenz pasieren wollten. Die genaue Beschreibung von Kob, Weyers und mir machte sie verdächtig. Das Gericht schickte nah dem überfallenen TErkatz aus, zur Gegenüberstellung. Der erkannte uns natürlich, und als Weyers´Hosentasche durchsucht wurde, fand sich eine Münze darin, die Terkatz auch identifizieren konnte.
Heute nun kamen des Morgens kamen die Mätressen des Kob und des Petschierstechers auch hier hin und versuchten mit Zertifikaten unsere Unschuld zu beweisen. Die Aussagen darauf bescheinigten angeblich, dass Weyers und ich zur angegebenen Tatzeit bei dem Schneidermeister R. waren, Kob hingegen bei dem Wirt B.
Gute Zeugnisse waren das nicht, jedoch ein gutes Ablenkungsmanöver. Während die Weiber im Gendarmerie verhört wurden, konnten wir in Ruhe unseren Ausbruch vorbereiten.
Morgen abend werden wir es tun, und schaffen! Davon bin ich überzeugt.
(Becker, S.83-86)
Nicht genug der Verwicklungen, die wir uns vor Gericht leisteten: Gestern kamen die Judn Kaufmann, Simon Raphel und Hirsch Spinnas nach Erkelenz. Sie verstrickten sich ebenfalls in Lügen. Sie sagten, sie seien Bedienstete des französischen Militärs und seien auf der Suche nach drei Kameraden, uns, die durch Erkelenz pasieren wollten. Die genaue Beschreibung von Kob, Weyers und mir machte sie verdächtig. Das Gericht schickte nah dem überfallenen TErkatz aus, zur Gegenüberstellung. Der erkannte uns natürlich, und als Weyers´Hosentasche durchsucht wurde, fand sich eine Münze darin, die Terkatz auch identifizieren konnte.
Heute nun kamen des Morgens kamen die Mätressen des Kob und des Petschierstechers auch hier hin und versuchten mit Zertifikaten unsere Unschuld zu beweisen. Die Aussagen darauf bescheinigten angeblich, dass Weyers und ich zur angegebenen Tatzeit bei dem Schneidermeister R. waren, Kob hingegen bei dem Wirt B.
Gute Zeugnisse waren das nicht, jedoch ein gutes Ablenkungsmanöver. Während die Weiber im Gendarmerie verhört wurden, konnten wir in Ruhe unseren Ausbruch vorbereiten.
Morgen abend werden wir es tun, und schaffen! Davon bin ich überzeugt.
(Becker, S.83-86)
AndreasdurchdenWaldXXX - Dienstag, 23. Mai 1797, 9:29 AM
- Rubrik: Damian Hessel


