Damian Hessel

Donnerstag, 2. Januar 1800

Entflohen-

Damian Hessel entflieht.(wo?)
(Becker, S.206)
- Rubrik: Damian Hessel

Freitag, 29. Dezember 1797

Eschweiler III- Bericht Damian Hessel

Meine Aufgabe bei diesem Überfall war das Durchsuchen der Wohnung nach Wertvollem.Leicht war es nicht, der Hausherr hatte ein gutes Versteck gewählt. Als ich es gefunden hatte, beobachtete ich aus den Augenwinkeln, wie Franzen die Treppe hochelte, griff das Gewehr, und schoß ihm nach. Doch der Schuß schlug in das hölzerne Treppengeländer ein. Schnell widmete ich mich wieder dem Diebesgut, packte mit drei Kameraden alles in den Wagen, während die anderen den Jägersmann in Schach hielten.
Wir löschten das Licht im Haus nach getaner Arbeit, und zogen ab, gingen nach Aachen zur Hurenwirtin und teilten da die Beute. Einigen der Mädchen schenkten wir großzügig Halstücher.
Am heutigen Tag kommt nun ein Mann, der genau diese Halstücher wiedererkennt! Doch die Wirtin weist die Mädchen an, die Tücher zu verstecken. Fast wäre die Tat öffentlich geworden. So bleibt sie unentdeckt-102
(Becker, S.100-102)
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Dienstag, 23. Mai 1797

Verhaftung Erkelenz- Damian Hessel

Jetzt sitz ich also auch wieder fest, nach dem Überfall zu Breyell. Dabei hatte ich so einen guten Pass dabei, Anton Schucht heiße ich datin und komme aus Mersen. Ach hätte ich doch ein besseres Versteck für die Sackpistole gehabt.
Nicht genug der Verwicklungen, die wir uns vor Gericht leisteten: Gestern kamen die Judn Kaufmann, Simon Raphel und Hirsch Spinnas nach Erkelenz. Sie verstrickten sich ebenfalls in Lügen. Sie sagten, sie seien Bedienstete des französischen Militärs und seien auf der Suche nach drei Kameraden, uns, die durch Erkelenz pasieren wollten. Die genaue Beschreibung von Kob, Weyers und mir machte sie verdächtig. Das Gericht schickte nah dem überfallenen TErkatz aus, zur Gegenüberstellung. Der erkannte uns natürlich, und als Weyers´Hosentasche durchsucht wurde, fand sich eine Münze darin, die Terkatz auch identifizieren konnte.
Heute nun kamen des Morgens kamen die Mätressen des Kob und des Petschierstechers auch hier hin und versuchten mit Zertifikaten unsere Unschuld zu beweisen. Die Aussagen darauf bescheinigten angeblich, dass Weyers und ich zur angegebenen Tatzeit bei dem Schneidermeister R. waren, Kob hingegen bei dem Wirt B.
Gute Zeugnisse waren das nicht, jedoch ein gutes Ablenkungsmanöver. Während die Weiber im Gendarmerie verhört wurden, konnten wir in Ruhe unseren Ausbruch vorbereiten.
Morgen abend werden wir es tun, und schaffen! Davon bin ich überzeugt.
(Becker, S.83-86)
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Mittwoch, 17. Mai 1797

Breyell

Der Jude David Kahn aus Hemmerden kommt auf mich zu, und bringt mir und Adolph einen Raub an in Breyell bei Gladbach. Er sagte es wären im Hause des etwa 50 jährigen Matheis Zerfaß wären gr0ße Reichtümer zu erwarten. Adolph, Generalchen, Selig und ich holten Pferde von einem kochemer in Aachen. Die anderen 13 Mitgesellen gingen zu Fuß- so zogen wir gen Breyell.
Wir hatten leichtes Spiel, erbrachen zuerst mit einem bearbeitendenTannenbaum die Tür, knebelten den alten Mann, durchsuchten das Haus. Doch es gab nichts kaum etwas zu holen, bis auf 9000 Livres. Wir schlugen auf den Zerfaß ein, vor Wut. "Ich habe keine Wertgegenstände mehr! Ich bin ein armer Mann." winselte er.
Als das Haus durchsucht war, zogen wir ab. Hat David uns einen absichtlich diesen Raub angetragen, wollte er uns belügen? Wir beschloßen, ihm nur 20 Kronen Baldowergeld zukommen zu lassen.
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Freitag, 28. Oktober 1796

6000 Livres !

Heute in Hackhausen geraubt, die Wohnung der Familie Philipp Deußen.
Mit dem Rammbock zerschmetterten wir diesmal die Fenster, und drangen durch dasselbe ins Haus. Der Hausherr versuchte sich zu verteidigen, indem er die Schlafzimmertür verrammelte, und eine Pistole lud, um hernach auf uns zu feuern. Doch sie funktionierte nicht. Unsere Pistolenschüsse, zwei an der Zahl waren glücklicher. Deußen wurde am Arm getroffen, der zweite traf ihn ins Gesicht- er verlor ein Auge.
Deußens Frau, erschrocken über den Zustand ihres Ehemanns, gab alles Geld her, was da war-6000 Livres.
Als Anführer zeichnete sich Jan Bosbeck wieder aus, mit dabei waren auch: Selig, Raphael, Generalchen und Falksmottchen.
-(Becker, S.62)
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Donnerstag, 13. Oktober 1796

Schaan bei Jüchen

Bosbeck ist jetzt wieder Hauptmann.
In der gestrigen Nacht ging es gegen die Familie Quack in Schaan. Hier hatten wir leichtes Spiel. Wir überraschten die braven Leut im Schlaf, nach dem sie geweckt waren, konnten sie sich ihrer Haut nicht mehr erwehren. Wir knebelten sie und unter den grössten Misshandlungen sollten sie uns ihre Geldvorräte zeigen. Brecheisen hatten wir genug dabei und brachen sodann Türen und Schränke auf, raubten Kleider, Geld und Schmuck. Einer von uns kam auf die Idee , den Triumph über den geglückten Raub im Hof der Quacks zu feiern- bis Mitternacht veranstalteten wir ein großes Gelage.
(Becker S.61)
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Dienstag, 30. August 1796

Hückelhoven- Bericht Hessels

Ach, Wir hatten uns so gut vorbereitet!
Sogar die Nachtwächter hatten wir ausgetrickst, ihnen vorgespielt, wir wären französische Soldaten, und gesagt, auch sie sollen sich rekrutieren. Schnell hatten wir sie daraufhin ausser Gefecht setzen können.
Freie Bahn hatten wir auf das Haus zu gehabt- dann mit dem Rammbock die Tür eingeschlagen. Doch es hat nicht geklappt. Der Hausherr war ein aufmerksamer Mann, seine Familie ebenfalls. Erschlug Radau. Adolphberichtet sogar es wurde geschossen.
Ich hatte Mühe die Flucht meiner Mannen zu organisieren, denn schnell war das ganze Dorf auf den Beinen, sogar die Kirchturmglocken der Pfarre Ratheim begann Sturm zu läuten.
Doch Gott sei Dank es gelang die Flucht !
(Becker, S.592, Heinrich Terboven, Die Mersener Räuberbande in Hückelhoven)
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Sonntag, 28. August 1796

Chef

Vor kurzem feierte ich meinen 20.Geburtstag, und schon in so jungen Jahren habe ich es geschafft, bin Hauptmann. Meine Bande und ich sitzen zu Mersen, und planen einen Raub, zu Hueckelhoven. Ein Kaufmann namens Blanke ist das Ziel.
(Becker, S.591)
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