Eschweiler I- Bericht Adolph Weyers
Heute nacht, fast genau um Mitternacht verübten wir den Überfall auf den Wirt Franzen zu Eschweiler. Anwesend waren: der scheele JickJack, Leib von Mersen, Kernmilch, Augustin Overtüsch,und natürlich Damian. Einige Jungen aus Aachen und Bauern aus Haaren waren auch dabei Overtüsch hat sie angeheuert.
Wir hatten einen Wagen dabei, da viel zu rauben versprochen war.
Über ein Feld näherten wir uns dem Haus. Dort angekommen brachen wir die Tür miit dem Rammbock auf.. Die Bewohner, das Ehepaar Franzen und ein Jäger der zu Gast war, kamen garnicht richtig zu Bewußtsein, da hatten wir sie schon vollends "im Griff."
Aus dem Schlaf erwacht hatte Franzen schon einen Gewehrkolben über bekommen, daß er direkt wieder bewußtlos zu Boden stürzte. Wir machten uns daran, die Frau zu knebeln, dann das Haus zu durchsuchen. Während ich eine Kiste durchsuchte, bemerkte ich, daß der Bewußtlose wieder auf den Beinen war, und sich mit einem GEwehr in der Hand im Kamin verstecken wollte. "Du willst Dich noch wehren?" herrschte ich ihn an, stürzte mit meinen Kameraden auf ihn, zerrte ihn in die Küche. Da wir sein Geld noch nicht gefunden hatten, befahl ich, diesem Wirt Arges anzutun..Wir fixierten ihn auf den Küchentisch und drei meiner Gesellen halfen mir, ihn an allen vier Extremitäten zu ziehen. Er schrie wie am Spieß, das gefesselte Weib, eine Kindbett-Wöchnerin, winselte.
(Becker, S.100/101)
Wir hatten einen Wagen dabei, da viel zu rauben versprochen war.
Über ein Feld näherten wir uns dem Haus. Dort angekommen brachen wir die Tür miit dem Rammbock auf.. Die Bewohner, das Ehepaar Franzen und ein Jäger der zu Gast war, kamen garnicht richtig zu Bewußtsein, da hatten wir sie schon vollends "im Griff."
Aus dem Schlaf erwacht hatte Franzen schon einen Gewehrkolben über bekommen, daß er direkt wieder bewußtlos zu Boden stürzte. Wir machten uns daran, die Frau zu knebeln, dann das Haus zu durchsuchen. Während ich eine Kiste durchsuchte, bemerkte ich, daß der Bewußtlose wieder auf den Beinen war, und sich mit einem GEwehr in der Hand im Kamin verstecken wollte. "Du willst Dich noch wehren?" herrschte ich ihn an, stürzte mit meinen Kameraden auf ihn, zerrte ihn in die Küche. Da wir sein Geld noch nicht gefunden hatten, befahl ich, diesem Wirt Arges anzutun..Wir fixierten ihn auf den Küchentisch und drei meiner Gesellen halfen mir, ihn an allen vier Extremitäten zu ziehen. Er schrie wie am Spieß, das gefesselte Weib, eine Kindbett-Wöchnerin, winselte.
(Becker, S.100/101)
AndreasdurchdenWaldXXX - Freitag, 29. Dezember 1797, 1:59 PM
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