Sonntag, 28. August 1796

Chef

Vor kurzem feierte ich meinen 20.Geburtstag, und schon in so jungen Jahren habe ich es geschafft, bin Hauptmann. Meine Bande und ich sitzen zu Mersen, und planen einen Raub, zu Hueckelhoven. Ein Kaufmann namens Blanke ist das Ziel.
(Becker, S.591)
- Rubrik: Damian Hessel

Beginn der Mersener Bande

Seit diesem Jahr bin ich Mitglied der Mersener Bande.
Zu Beginn des Jahres 1796 versammelten sich die folgenden Genossen in Mersen:
- Franz Bosbeck,
- Moises Mainzer aus Brüssel hierhergeflohen
-Jonas Lichtinger
-Selig
Generalchen
Moses Gas und andere
Hauptmann der ersten Stunde war Franz, die ersten Raubzüge, an denen ich noch nicht teilnahm fanden vorallem in Odenkirchen und Erkelenz statt.

Mittlerweile gibt es einen anderen Hauptmann Damian Hessel, er ist erst 20. Selig und ich stehen ihm nahe, buhlen förmlich um seinen Rang. Eigentlich wären wir es , die dem Rang eines Hauptmannes würdig wären, nicht er.
Jetzt sitzen wir zusammen und planen einen Raubzug in Hückelhoven, der morgen stattfinden soll.
(Becker, S.590/91)
- Rubrik: Adolph Weyers

Donnerstag, 25. Juni 1795

von Duisburg nach Krefeld-Jugend

Von Moers zog ich nach Duisburg, und begann die Lehre als Lohgerber. Hier verliebte ich mich unsterblich in die Tochter eines reichen Bankangestellten. Mein Begehr: ihre Liebe und des Vaters Geld. Ich erzählte ihr davon und konnte ihr in bubten Farben ein Bild von unserer gemeinsamen Zukunft zeichnen. Vor Liebe blind sagte sie mir zum, den Raub auf ihren eigenen Vater zu unterstützen. Mit dem Geld wollte ich ins Schwarzburgische flüchten, meine Liebste sollte mir folgen. Dort angekommen wollte ich eine Rotgerberei eröffnen, und mit ihr ein Leben geniessen.

Doch ich wurde auf der Flucht erwischt..Kurz vor der Grenze ins Schwarzburgische bemerkte mich ein Mann, der mich und mein Pferd, das mit der Beute auf dem Rücken sichtlich verlangsame, verfolgte. Er zeigte mich vor Gericht an, ich wurde festgesetzt,und in das Gefängnis Wesel gebracht. Dasas Urteil lautete lebenslang. Nach 6 Jahren jedoch wurde ich begnadigt.
Im Gefängnis kam ich mit den grössten Dieben meiner Zeit zusammen, die mir die "grüne Arbeit" nahe und schmackhaft machten. Auf ihr Anraten zog ich nach Krefeld, und schloß mich der dortigen Bande an.
(Becker, S.91-94)
Daten prüfen!!
(Becker, 92-94)

Samstag, 1. Januar 1763

Geburt und Jugend

Das Lebenslicht erblickte ich 1763 in Moers, im jetzigen Roer- Departement. Bereits in der Jugend übte ich einen ersten Diebstahl aus. Das muss etwa 1770 gewesen sein, als ich mit Vater einmal nach Schwelm reiste. Hier klaute ich silberne Löffel und Schnallen.
(Becker S.91/205)
- Rubrik: Adolph Weyers

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